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Gastredner zu INNOVATION & ZUKUNFT |
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Thomas Reiter
Thomas Reiter (Jahrgang 1958) ist Diplom-Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik
sowie Offizier der Luftwaffe. Er absolviert 1992 die Empire Test Pilot School in
Boscombe Down/England.
Nach der Ausbildung zum Jet-Piloten auf der amerikanischen Luftwaffenbasis Sheppad
in Texas wirkt er an der Entwicklung eines rechnergestützten Flugplanungssystems mit.
Außerdem wird er zum Testpiloten 1. Klasse ausgebildet, insgesamt beläuft sich seine
Flugerfahrung auf mehr als 2000 Stunden auf 15 verschiedenen Typen von
Kampfflugzeugen.
Weiterhin arbeitet er im Entwicklungsteam der ESA für ein bemanntes Raumfahrzeug
mit. 1992 wird er in das Astronautenkorps der ESA berufen. Nach Abschluss der
Grundausbildung erfolgt seine Auswahl für die Mission Euromir 95. An Bord der
Raumstation MIR wird er umfassend ausgebildet. Im März 1995 wird er zum
Bordingenieur für die Mission Euromir 95 nominiert, der mit 179 Tagen bis dahin
längsten bemannten Weltraummission der ESA.
Ihm wird das russische Zertifikat ‚Soyuz Return Commander’ verliehen, welches dazu
berechtigt, eine Soyuz-Kapsel mit drei Besatzungsmitgliedern während ihrer Rückkehr
aus dem Weltraum zu steuern. In den Jahren 2001 bis 2004 arbeitet Reiter im
‚Columbus’-Projektteam an der Vorbereitung des europäischen Forschungsmoduls.
Seit April 2001 bereitet sich Thomas Reiter im Rahmen mehrerer ISS-Trainingsphasen
auf seinen Einsatz für die erste europäische Langzeitmission zur Internationalen
Raumstation vor. Die Astrolab Mission mit dem Space Shuttle Flug STS-121 startet im
Juli 2006 und kehrt im Dezember nach sechs Monaten zur Erde zurück. Seit Oktober 2007 ist Reiter Raumfahrt-Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), zuständig für den Bereich Raumfahrtforschung und -entwicklung.
Bild: Copyright Thomas Reiter
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