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Michael Hüther

Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln


Kategorie

Politik & Wirtschaft

Themen

Bildung
Demographie
Euro
Europa
Finanzmärkte
Globalisierung
Ökonomie

Sprachen

deutsch
englisch



Der Ökonom Michael Hüther ist bekannt für seinen distanzierten und weitgreifenden Blick und kommt dadurch in Wirtschaftsfragen oft zu ganz eigenen Überzeugungen. Vor der Bundestagswahl 2005 macht Hüther mit der These von sich reden, dass „die Marktwirtschaft nie richtig in der deutschen Gesellschaft angekommen“ sei. Diese gesellschaftliche Realität prägt seiner Meinung nach die Parteien. Folgerichtig nennt er deren Programme „Dokumente der Mut- und Kraftlosigkeit“. Die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit könne nicht von der Frage der Verantwortung des Einzelnen gelöst werden.

Nach einem fünfjährigen Studium der Wirtschaftswissenschaften sowie der mittleren und neueren Geschichte an der Universität Gießen einschließlich eines Studienaufenthalts an der University of Anglia in Norwich (1982-87) beginnt für Michael Hüther eine Phase des wissenschaftlichen Arbeitens. Zunächst am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaften von Prof. Dr. Petersen an der Universität Gießen (1987-91); in diese Zeit fällt sein Promotionsstudium (1987-89), das er mit summa cum laude abschließt. Anschließend ist Hüther von 1991-95 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stab des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. 1995 wird er Generalsekretär dieses Gremiums. Währenddessen ist er auch Mitglied im Arbeitskreis Steuerschätzung beim Bundesfinanzministerium.

Im Jahr 1999 wird er Chefvolkswirt der DekaBank Frankfurt, wo er von 2001 bis 2004 auch Bereichsleiter der Volkswirtschaft und Kommunikation ist. Seit Juli 2004 ist Hüther Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Seit 2001 ist Michael Hüther Honorarprofessor an der European Business School. Er unterhält langjährige Mitgliedschaften bei namhaften Zusammenschlüssen, wie der Heinrich-Heine-Gesellschaft, der Gesellschaft für Wirtschaft- und Sozialwissenschaften – Verein für Socialpolitik – und bei der Atlantik-Brücke. 2009 wird Hüther mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Michael Hüther überzeugt in seinen Vorträgen und Reden durch sein umfassendes, fundiertes Wissen, das er seinen Zuhörern verständlich näher bringen kann. Sein Publikum weiß er durch seinen Weitblick und seine Überzeugungen zu beeindrucken.

Themenauswahl

  • Herausforderungen an die internationalen Finanzmärkte
  • Strategien in der wirtschaftlichen Entwicklung
  • Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

Veröffentlichungen

  • Die erschöpfte Globalisierung: Zwischen transatlantischer Orientierung und chinesischem Weg, 2018
  • Die junge Nation. Deutschlands neue Rolle in Europa, 2014
  • Demografiepolitik. Herausforderungen und Handlungsfelder, 2013
  • Die disziplinierte Freiheit: Eine neue Balance von Markt und Staat, 2011
  • Verantwortung der Unternehmen für den Standort Deutschland, 2011

Presse & Mehr

Michael Hüther über Chinas Investitionen
Im Interview mit dem Deutschlandfunk begrüßt der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft die Pläne der Bundesregierung zur strengeren Regulierung chinesischer Firmenübernahmen in Deutschland. Laut Michael Hüther müsse man die Naivität gegenüber China ablegen. Als Ökonom sei er zwar skeptisch gegenüber staatlichem Einfluss in Investitionsentscheidungen, doch Chinas gezieltes Investment könne Deutschland nicht hinnehmen. Lesen Sie hier das komplette Interview mit Michael Hüther.

Interview mit Michael Hüther über den Brexit
Im Interview mit dem Deutschlandfunk kritisiert Michael Hüther die „Strategielosigkeit“ der Briten, mit der sie die Chance vertan hätten, die Trennung konstruktiv zu gestalten. Wenn es im bisherigen Gesprächstempo weitergehe, werde es eng für einen kontrollierten Brexit, so der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft.

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