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Wolfgang Clement

Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit a.D.
Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen a.D.


Kategorie

Politik & Wirtschaft

Themen

Bildung
Energie
Ethik
Euro
Europa
Gesellschaft
Globalisierung
Technologie
Ökonomie

Sprachen

deutsch



Wolfgang Clement ist ein ausgewiesener Wirtschaftsexperte und profunder Kenner des Politikbetriebs, dem er fast vier Jahrzehnte angehörte. Der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident war „Superminister" für Wirtschaft und Arbeit unter Bundeskanzler Gerhard Schröder, bevor er als Manager in die Wirtschaft wechselte.

Nach dem Abitur startet Wolfgang Clement seine Journalisten-Karriere bei der Westfälischen Rundschau und studiert Jura an der Universität Münster. Das Studium beendet Clement 1965 mit dem ersten juristischen Staatsexamen und arbeitet zunächst als Rechtsreferendar und als Assistent am Institut für Prozessrecht an der Universität Marburg. 1968 kehrt Wolfgang Clement wieder zur Westfälischen Rundschau zurück, erst als politischer Redakteur, dann als Ressortleiter für Politik und schließlich als stellvertretender Chefredakteur. 1986 wechselt er als Chefredakteur zur Hamburger Morgenpost und bleibt dort bis 1989.

Von 1970 bis 2008 ist Wolfgang Clement Mitglied der SPD und bekleidet bis 1989 verschiedene Ämter auf Landes- und Bundesebene. 1989 übernimmt er den Vorsitz der Staatskanzlei in Düsseldorf, 1995 wird er Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr. Schließlich tritt Clement 1998 die Nachfolge von Johannes Rau als Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen an.

Bei der Wahl 2000 wird Wolfgang Clement in seinem Amt bestätigt, wechselt jedoch 2002 nach Berlin, und leitet das eigens für ihn geschaffene ‚Superministerium’ für Wirtschaft und Arbeit unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. Clement sieht sich in seinem neuen Amt vor die Herausforderung gestellt, die Vorschläge der Hartz-Kommission umzusetzen und tiefgreifende Reformen des Arbeitsmarktes zu initiieren. Das schafft nicht nur Freunde - innerhalb der SPD bringt ihm dies deutliche Stimmeneinbußen bei der Wiederwahl zum stellvertretenden Parteivorsitzenden, zugleich aber auch das Lob vieler Volkswirte für sein zügiges Vorgehen. Für sein politisches Wirken erhält Clement mehrere Auszeichnungen, u.a. 2001 den Europäischen Handwerkspreis.

Der pragmatische Realist zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten im Kabinett und wird mehrfach als einzig denkbarer Nachfolger von Gerhard Schröder bezeichnet. Seine direkte und zum Teil forsche Art machen ihn zu einem sehr beliebten Gesprächspartner für die Medien. In seiner Partei wird ihm genau deshalb mitunter nicht nur Zustimmung zuteil. Im Laufe der Zeit entwickeln sich die Ansichten Clements und der SPD immer deutlicher auseinander, sodass er im Jahr 2008, nach 38 Jahren Mitgliedschaft, sein Parteibuch zurückgibt.

Themenauswahl

  • Politik
  • Wirtschaft

Veröffentlichungen

  • Was jetzt zu tun ist: Deutschland 2.0, 2010 (mit Friedrich Merz)
  • Klartext: Damit Deutschland wieder in Fahrt kommt, 2009
  • Energiepolitik ist Wirtschaftspolitik, 2005
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