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Marcel Fratzscher

Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
Ökonom


Kategorie

Politik & Wirtschaft

Themen

Finanzmärkte
Krisenmanagement
Ökonomie
Euro
Asien / China / Indien

Sprachen

deutsch
englisch



Marcel Fratzscher ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professor für Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität Berlin und Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft. Als unabhängiges Institut mit mehr als 300 Mitarbeitern zählt das DIW Berlin zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und Denkfabriken in Europa.

Marcel Fratzscher (Jahrgang 1971) erlangt ein Vordiplom in VWL an der Universität Kiel, ein B.A. in Philosophy, Politics, and Economics (PPE) der University of Oxford (UK), einen Master of Public Policy der Harvard University's John F. Kennedy School of Government, in Cambridge (USA), und ein Ph.D. in Volkswirtschaftslehre vom European University Institute in Florenz (Italien).

Sein beruflicher Werdegang führt ihn zum Peterson Institute for International Economics in Washington D.C. sowie zur Asian Development Bank auf den Philippinen. Während der Asienkrise 1997 bis 1998 arbeitet er als Makroökonom beim Harvard Institute for International Development (HIID) in Jakarta, Indonesien, wo er auch die indonesische Regierung in Fragen der Wirtschaftspolitik unterstützt. In den Jahren 2000 und 2001 ist er beim Peterson Institute for International Economics in Washington D.C., USA, tätig und von 2001 bis 2012 arbeitet Marcel Fratzscher für die Europäische Zentralbank (EZB), zuletzt als Leiter der Abteilung International Policy Analysis. Seit Anfang 2013 leitet er das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dessen Schwerpunkte die anwendungsorientierte Grundlagenforschung sowie die wirtschaftspolitische Beratung sind.

Die inhaltliche Arbeit Marcel Fratzschers fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, monetären Ökonomie, Finanzmärkte und globalen Wirtschaft. Er ist Autor vielbeachteter Bücher wie „Die Deutschland Illusion – Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen“, in dem er Deutschlands wirtschaftliche Schwächen offen legt und Europas Krise kritisch diskutiert. In seinem Buch „Verteilungskampf – warum Deutschland immer ungleicher wird“ beleuchtet er die Probleme für Wirtschaft und Gesellschaft aufgrund der hohen und steigenden Ungleichheit in Deutschland.

Die FAZ nennt Marcel Fratzscher den einflussreichsten deutschen Ökonom nach Hans-Werner Sinn. Seine Vorträge beeindrucken das Publikum vor allem durch kritische Stellungnahme zu wirtschaftlichen Krisen, deren Chancen und Auswirkungen.

Themenauswahl

  • Quo vadis Europa – wann kommt die nächste Krise?
  • Deutschland vor der Zerreißprobe: wie das Ungleichheitsproblem unseren Wohlstand beeinflussen wird
  • Wirtschaftliche Chancen und Risiken für Deutschland und Europa
  • Wirtschaftliche Aspekte der Flüchtlingskrise
  • Ausblick für Europa: Wege aus der Wirtschafts-, Finanz- und Schuldenkrise
  • Die Herausforderungen für Deutschland und Finanzinstitutionen durch die Niedrigzinsphase
  • Die Rolle der Geldpolitik der EZB und dessen Bedeutung für Deutschland und Europa
  • Deutschlands Investitionslücke: wieso wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen
  • Ein asiatisches Jahrhundert? Wirtschaftsausblick und Chancen

Veröffentlichungen

  • Verteilungskampf: Warum Deutschland immer ungleicher wird, 2016
  • Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen, 2014
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