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Das Neun-Euro-Ticket - Schritt zur Mobilität der Zukunft?

03Jun
Seit einigen Tagen gibt es nun das Neun-Euro-Ticket für den Nahverkehr. Während sich die einen darüber freuen, in den kommenden Sommermonaten mit Regionalzügen quer durch Deutschland zu fahren, befürchten die anderen Chaos und überfüllte Züge. Der „Spiegel“ fürchtet gar, dass das Neun-Euro-Ticket die Verkehrswende ausbremsen könnte.

Ist das Neun-Euro-Ticket der erste Schritt zur Mobilität der Zukunft? Und wie könnte diese aussehen? Zahlreiche unserer Redner und Experten beschäftigten sich mit dem Thema Verkehrswende und Mobilität der Zukunft.

Darunter beispielsweise unsere Rednerin Katja Diehl, die über 20 Jahre Erfahrung und Insights aus Mobilität und Logistik verfügt. Intensiv beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit der Verkehrswende und hat mit „Autokorrektur – Mobilität für eine lebenswerte Welt“ einen Bestseller zum Thema geschrieben. In ihren Vorträgen zeigt sie, dass die Mobilitätswende menschlich und nicht technisch ist und zeigt, wie es geschafft werden kann, dass der ländliche Raum von der Verkehrswende profitiert und nicht abgehängt wird. Das Neun-Euro-Ticket ist für unsere Rednerin nur ein kleiner Anfang, denn eigentlich müsste der Nahverkehr auf der Schiene erstmal richtig ausgebaut werden.

Für unseren Redner Mojib Latif sollte es das Neun-Euro-Ticket eigentlich immer geben. Der Klimaforscher begrüßt das Signal, dass die Aufmerksamkeit damit Richtung öffentlicher Personennahverkehr gelenkt wird, sieht jedoch auch die Gefahr, dass das Ticket mit der Beschränkung auf nur drei Monate auch „nach hinten losgehen könnte“. „Stellen Sie sich mal vor, die Züge sind jetzt alle gnadenlos überfüllt und die Pendler, die ohnehin mit der Bahn fahren, die leiden darunter und steigen dann aufs Auto um.“, sagt er im Interview mit Web.de. Der Klimaforscher und Meteorologe regt in seinen Keynotes dazu an, über das eigene Handeln nachzudenken und gibt Impulse für eine nachhaltige Gestaltung der Lebenswelt.

Auch unser Redner Harald Welzer entwirft unter anderem Zukunftsszenarien für die Mobilität. In seinem aktuellen Buch „Nachruf auf mich selbst“ beschäftigt sich der Soziologe mit der Komplexität des Aufhörens. Dabei fällt ihm beispielsweise auf, dass vor allem in der Wirtschaft oft nach dem Grundsatz „Das war schon immer so. Das bleibt so.“ gehandelt wird. So wird es offenbar nicht für möglich gehalten, Mobilität ohne Autos zu kreieren, stattdessen werden E-Autos produziert. Anstatt zu fragen „wie machen wir das Auto klimaneutral?“, sollten wir fragen, „wie bewegen wir uns fort?“, schreibt Harald Welzer.

Matthew Griffin beschäftigt sich in seinen englischsprachigen Vorträgen ebenfalls mit der Zukunft der Mobilität, ebenso wie der weltweit anerkannte Experte für die Zukunft der Städte, Greg Clark und Trendanalyst Charles Leadbeater . Sie entwerfen Szenarien für die Städte der Zukunft und für urbanes Leben, das ohne Mobilität nicht denkbar ist. Doch wie könnte diese Mobilität aussehen? In ihren inspirierenden Keynotes werfen unsere Redner einen Blick in die Zukunft und zeigen Optionen auf, wie sich Mobilität neu denken lässt.


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