Yves Mersch hat die Europäische Währungsunion von Beginn an mitgestaltet. Als Präsident der Banque Centrale du Luxembourg (1998–2012) und später als Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (2012–2020) gehörte er mehr als zwei Jahrzehnte dem EZB-Rat an und war an den geldpolitischen Entscheidungen des Euroraums beteiligt. Sein Wirken steht für einen stabilitätsorientierten, regelgebundenen Kurs. Der Jurist begann seine Laufbahn im luxemburgischen Finanzministerium. Aufgaben beim Internationalen Währungsfonds in Washington und bei der Ständigen Vertretung Luxemburgs bei den Vereinten Nationen in New York führten ihn früh in die internationale Finanzpolitik. Später leitete er das luxemburgische Schatzamt und vertrat den Finanzminister persönlich bei den Verhandlungen über den Maastrichter Vertrag. Von 1998 bis 2012 war Mersch Präsident der Banque Centrale du Luxembourg. Anschließend gehörte er bis 2020 dem Direktorium der Europäischen Zentralbank an. Er kennt damit sowohl die Verhandlungen, aus denen die Währungsunion hervorging, als auch die geldpolitischen Entscheidungen, die ihre Entwicklung seither bestimmt haben. Yves Mersch ist Offizier der französischen Ehrenlegion und Großoffizier des lettischen Verdienstordens. 2013 verlieh ihm die Miami University die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaften.
Yves Mersch
Mitglied des EZB-Direktoriums (2012-2020), Präsident der Zentralbank von Luxemburg (1998-2012)
Yves Mersch
Mitglied des EZB-Direktoriums (2012-2020), Präsident der Zentralbank von Luxemburg (1998-2012)Über Yves Mersch
Yves Mersch hat die Europäische Währungsunion von Beginn an mitgestaltet. Als Präsident der Banque Centrale du Luxembourg (1998–2012) und später als Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (2012–2020) gehörte er mehr als zwei Jahrzehnte dem EZB-Rat an und war an den geldpolitischen Entscheidungen des Euroraums beteiligt. Sein Wirken steht für einen stabilitätsorientierten, regelgebundenen Kurs.Der Jurist begann seine Laufbahn im luxemburgischen Finanzministerium. Aufgaben beim Internationalen Währungsfonds in Washington und bei der Ständigen Vertretung Luxemburgs bei den Vereinten Nationen in New York führten ihn früh in die internationale Finanzpolitik. Später leitete er das luxemburgische Schatzamt und vertrat den Finanzminister persönlich bei den Verhandlungen über den Maastrichter Vertrag.
Von 1998 bis 2012 war Mersch Präsident der Banque Centrale du Luxembourg. Anschließend gehörte er bis 2020 dem Direktorium der Europäischen Zentralbank an. Er kennt damit sowohl die Verhandlungen, aus denen die Währungsunion hervorging, als auch die geldpolitischen Entscheidungen, die ihre Entwicklung seither bestimmt haben.
Yves Mersch ist Offizier der französischen Ehrenlegion und Großoffizier des lettischen Verdienstordens. 2013 verlieh ihm die Miami University die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaften.
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