Tobias Wann übernimmt Unternehmen an dem Punkt, an dem die meisten Führungswechsel scheitern: nach dem Gründer. Dreimal in seiner Laufbahn ist er auf Gründer-CEOs gefolgt und hat deren Unternehmen in die nächste Phase geführt. Zuletzt bei der tonies SE, dem in Frankfurt börsennotierten Unternehmen hinter der Toniebox, der weltweit größten interaktiven Audioplattform für Kinder. Dieses Muster ist der Kern seiner Vorträge: Wie führt man weiter, was ein anderer erfunden hat - und macht es größer? Tobias Wann (*1972) studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke, mit Studienaufenthalt an der UCLA in Los Angeles. Noch während des Studiums gründete er gemeinsam mit zwei Freunden ein IT-Security-Unternehmen, das er an den US-Konzern VeriSign verkaufte. Nach rund zehn Jahren in der IT-Sicherheit wechselte er in die Online-Travel-Branche: zunächst als General Manager des US-Konzerns HomeAway (heute Teil von Expedia), anschließend als CEO der niederländischen @Leisure Group, einem der größten Ferienhaus-Anbieter weltweit. Danach war er CEO der Münchner Xempus AG, einer der führenden digitalen Plattformen für betriebliche Altersvorsorge in Europa. Als Mitglied des Digital Finance Forum beriet er zu diesem Zeitpunkt auch das Bundesministerium der Finanzen zu Fragen der digitalen Finanzwirtschaft. Seit Januar 2024 ist er CEO von tonies. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern vertreten, wächst am stärksten in den USA - dort unter anderem bei Walmart und Target im Regal - und arbeitet mit Lizenzpartnern wie Disney, Pokémon und Bluey zusammen. Im Jahr 2025 erzielte tonies einen Umsatz von 630 Millionen Euro. Bis Juni 2026 wurden weltweit mehr als zwölf Millionen Tonieboxen und über 165 Millionen Tonies-Figuren verkauft. Damit steht tonies für einen seltenen Fall: eine deutsche Erfindung, die eine komplett neue Produktkategorie geschaffen hat und diese Kategorie heute global anführt.
Tobias Wann
CEO tonies SE, Unternehmer und Investor
Tobias Wann
CEO tonies SE, Unternehmer und InvestorÜber Tobias Wann
Tobias Wann übernimmt Unternehmen an dem Punkt, an dem die meisten Führungswechsel scheitern: nach dem Gründer. Dreimal in seiner Laufbahn ist er auf Gründer-CEOs gefolgt und hat deren Unternehmen in die nächste Phase geführt. Zuletzt bei der tonies SE, dem in Frankfurt börsennotierten Unternehmen hinter der Toniebox, der weltweit größten interaktiven Audioplattform für Kinder. Dieses Muster ist der Kern seiner Vorträge: Wie führt man weiter, was ein anderer erfunden hat - und macht es größer?Tobias Wann (*1972) studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke, mit Studienaufenthalt an der UCLA in Los Angeles. Noch während des Studiums gründete er gemeinsam mit zwei Freunden ein IT-Security-Unternehmen, das er an den US-Konzern VeriSign verkaufte. Nach rund zehn Jahren in der IT-Sicherheit wechselte er in die Online-Travel-Branche: zunächst als General Manager des US-Konzerns HomeAway (heute Teil von Expedia), anschließend als CEO der niederländischen @Leisure Group, einem der größten Ferienhaus-Anbieter weltweit. Danach war er CEO der Münchner Xempus AG, einer der führenden digitalen Plattformen für betriebliche Altersvorsorge in Europa. Als Mitglied des Digital Finance Forum beriet er zu diesem Zeitpunkt auch das Bundesministerium der Finanzen zu Fragen der digitalen Finanzwirtschaft.
Seit Januar 2024 ist er CEO von tonies. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern vertreten, wächst am stärksten in den USA - dort unter anderem bei Walmart und Target im Regal - und arbeitet mit Lizenzpartnern wie Disney, Pokémon und Bluey zusammen. Im Jahr 2025 erzielte tonies einen Umsatz von 630 Millionen Euro. Bis Juni 2026 wurden weltweit mehr als zwölf Millionen Tonieboxen und über 165 Millionen Tonies-Figuren verkauft. Damit steht tonies für einen seltenen Fall: eine deutsche Erfindung, die eine komplett neue Produktkategorie geschaffen hat und diese Kategorie heute global anführt.
Themenauswahl
- Den Staffelstab übernehmen: Führung nach dem Gründer-CEO - Warum Nachfolgen häufig scheitern und worauf es ankommt, um ein Unternehmen erfolgreich in die nächste Wachstumsphase zu führen
- Kindheit unter Druck: Bildschirme, Aufmerksamkeit und die Verantwortung der Tech-Branche - Warum digitale Produkte für Kinder neu gedacht werden müssen und welche Verantwortung Technologieunternehmen dabei tragen
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