Ulf Merbold

Deutscher Astronaut

Ulf Merbold

Deutscher Astronaut

Ulf Merbold gehört zu den Pionieren der europäischen Raumfahrt. Er war der erste Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA im All, der erste Nicht-Amerikaner an Bord eines Space Shuttles und bis heute der einzige Deutsche, der dreimal ins Weltall geflogen ist. Seine insgesamt 49 Tage im Orbit machten ihn zu einem der erfahrensten europäischen Astronauten seiner Generation. Der promovierte Physiker studierte an der Universität Stuttgart und forschte anschließend am Max-Planck-Institut für Metallforschung. 1977 wurde er aus mehr als 2.000 Bewerbern als einer der ersten Wissenschaftsastronauten der ESA ausgewählt. Nach mehreren Jahren intensiver Vorbereitung startete er 1983 mit der Raumfähre Columbia zu seiner ersten Mission und schrieb als erstes nicht-amerikanisches Mitglied einer Space-Shuttle-Besatzung Raumfahrtgeschichte. Es folgten zwei weitere Missionen: 1992 an Bord der Raumfähre Discovery und 1994 zur russischen Raumstation Mir, wo er als erster ESA-Astronaut einen Langzeitaufenthalt absolvierte. Neben seinen eigenen Raumflügen prägte Dr. Ulf Merbold die europäische Raumfahrt auch am Boden. Er war an der Entwicklung des europäischen Beitrags zur Internationalen Raumstation beteiligt, leitete die Astronautenabteilung des Europäischen Astronautenzentrums der ESA in Köln und verantwortete später die wissenschaftliche Nutzung der ISS. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst blieb er der ESA als Berater verbunden. In seinen Vorträgen nimmt Ulf Merbold sein Publikum mit hinter die Kulissen der bemannten Raumfahrt. Er spricht über wissenschaftliche Neugier, internationale Zusammenarbeit und den Umgang mit Herausforderungen unter außergewöhnlichen Bedingungen. Seine Erfahrungen aus drei Raumflügen verbindet er mit Denkanstößen zu Innovation, Präzision, Teamarbeit und der Frage, wie Menschen Grenzen überwinden und gemeinsam neue Perspektiven erschließen können.

Über Ulf Merbold

Ulf Merbold gehört zu den Pionieren der europäischen Raumfahrt. Er war der erste Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA im All, der erste Nicht-Amerikaner an Bord eines Space Shuttles und bis heute der einzige Deutsche, der dreimal ins Weltall geflogen ist. Seine insgesamt 49 Tage im Orbit machten ihn zu einem der erfahrensten europäischen Astronauten seiner Generation.

Der promovierte Physiker studierte an der Universität Stuttgart und forschte anschließend am Max-Planck-Institut für Metallforschung. 1977 wurde er aus mehr als 2.000 Bewerbern als einer der ersten Wissenschaftsastronauten der ESA ausgewählt. Nach mehreren Jahren intensiver Vorbereitung startete er 1983 mit der Raumfähre Columbia zu seiner ersten Mission und schrieb als erstes nicht-amerikanisches Mitglied einer Space-Shuttle-Besatzung Raumfahrtgeschichte. Es folgten zwei weitere Missionen: 1992 an Bord der Raumfähre Discovery und 1994 zur russischen Raumstation Mir, wo er als erster ESA-Astronaut einen Langzeitaufenthalt absolvierte.

Neben seinen eigenen Raumflügen prägte Dr. Ulf Merbold die europäische Raumfahrt auch am Boden. Er war an der Entwicklung des europäischen Beitrags zur Internationalen Raumstation beteiligt, leitete die Astronautenabteilung des Europäischen Astronautenzentrums der ESA in Köln und verantwortete später die wissenschaftliche Nutzung der ISS. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst blieb er der ESA als Berater verbunden.

In seinen Vorträgen nimmt Ulf Merbold sein Publikum mit hinter die Kulissen der bemannten Raumfahrt. Er spricht über wissenschaftliche Neugier, internationale Zusammenarbeit und den Umgang mit Herausforderungen unter außergewöhnlichen Bedingungen. Seine Erfahrungen aus drei Raumflügen verbindet er mit Denkanstößen zu Innovation, Präzision, Teamarbeit und der Frage, wie Menschen Grenzen überwinden und gemeinsam neue Perspektiven erschließen können.

Themenauswahl

  • Grenzerfahrung Weltraum / Flug ins Weltall
  • Neue Technologien
  • Teamarbeit

Veröffentlichungen

  • Der Overview Effekt. Die erste interdisziplinäre Auswertung von 20 Jahren Weltraumfahrt, 1991 mit Frank White
  • Flug ins All – Von Spacelab bis zur D1-Mission, 1986
  • D1 – Unser Weg ins All, 1985