Franz-Josef Radermacher

Globalisierungsexperte und Trendanalyst, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Ulm (2005-2018)

Franz-Josef Radermacher

Globalisierungsexperte und Trendanalyst, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Ulm (2005-2018)

Franz Josef Radermacher beschäftigt sich mit der Frage, wie wirtschaftlicher Wohlstand, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit weltweit zusammengehen können. Der Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler setzt sich seit vielen Jahren für eine globale ökosoziale Marktwirtschaft ein. Seine Arbeit verbindet technologische Fragen mit den Folgen der Globalisierung. Radermacher promovierte in Mathematik und Wirtschaftswissenschaften und habilitierte sich 1982 an der RWTH Aachen. Nach einer Professur für Angewandte Informatik in Passau übernahm er 1987 den Lehrstuhl für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm, den er bis zu seiner Emeritierung 2018 innehatte. Zugleich leitete er das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW). Seit der Gründung des daran anknüpfenden FAW/n im Jahr 2004 ist er dessen Vorstand. Im Laufe seiner wissenschaftlichen Arbeit rückten Fragen der nachhaltigen Entwicklung immer stärker in den Mittelpunkt. Radermacher engagiert sich für die Ziele der Global Marshall Plan Initiative und untersucht, welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine gerechtere Globalisierung ermöglichen. Er ist Mitglied des Club of Rome und Ehrenpräsident des Ökosozialen Forums Europa. Von 2010 bis 2021 war er Präsident des Senats der Wirtschaft; heute ist er dessen Ehrenpräsident. Auch bei der Gründung von Global Energy Solutions im Jahr 2020 wirkte er mit. In seinen Vorträgen ordnet Radermacher Herausforderungen wie Energieversorgung, Klimawandel und Bevölkerungswachstum in einen globalen Zusammenhang ein. Er zeigt, welche Zielkonflikte dabei entstehen und welche Lösungsansätze er für tragfähig hält. So gibt er seinem Publikum Stoff für eine fundierte Diskussion über die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft.

Über Franz-Josef Radermacher

Franz Josef Radermacher beschäftigt sich mit der Frage, wie wirtschaftlicher Wohlstand, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit weltweit zusammengehen können. Der Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler setzt sich seit vielen Jahren für eine globale ökosoziale Marktwirtschaft ein. Seine Arbeit verbindet technologische Fragen mit den Folgen der Globalisierung.

Radermacher promovierte in Mathematik und Wirtschaftswissenschaften und habilitierte sich 1982 an der RWTH Aachen. Nach einer Professur für Angewandte Informatik in Passau übernahm er 1987 den Lehrstuhl für Datenbanken und Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm, den er bis zu seiner Emeritierung 2018 innehatte. Zugleich leitete er das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW). Seit der Gründung des daran anknüpfenden FAW/n im Jahr 2004 ist er dessen Vorstand.

Im Laufe seiner wissenschaftlichen Arbeit rückten Fragen der nachhaltigen Entwicklung immer stärker in den Mittelpunkt. Radermacher engagiert sich für die Ziele der Global Marshall Plan Initiative und untersucht, welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine gerechtere Globalisierung ermöglichen. Er ist Mitglied des Club of Rome und Ehrenpräsident des Ökosozialen Forums Europa. Von 2010 bis 2021 war er Präsident des Senats der Wirtschaft; heute ist er dessen Ehrenpräsident. Auch bei der Gründung von Global Energy Solutions im Jahr 2020 wirkte er mit.

In seinen Vorträgen ordnet Radermacher Herausforderungen wie Energieversorgung, Klimawandel und Bevölkerungswachstum in einen globalen Zusammenhang ein. Er zeigt, welche Zielkonflikte dabei entstehen und welche Lösungsansätze er für tragfähig hält. So gibt er seinem Publikum Stoff für eine fundierte Diskussion über die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft.

Themenauswahl

  • Perspektiven der globalen Entwicklung - Fragen eines Weltethos
  • Klimawandel- Fakten und Perspektiven
  • Balance oder Zerstörung - Ökosoziale Marktwirtschaft als Schlüssel zu einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung
  • Die Welt im Jahre 2050
  • Informationsgesellschaft, Globalisierung und nachhaltige Entwicklung
  • Management des Wandels – Überlebensfrage für Unternehmen und Organisationen

Veröffentlichungen

  • Der Milliarden-Joker: Wie Deutschland und Europa den globalen Klimaschutz revolutionieren können, 2018
  • Welt mit Zukunft: Die ökosoziale Perspektive, 2011
  • Global Impact: Der neue Weg zur globalen Verantwortung, Franz Josef Radermacher, Marianne Obermüller und Peter Spiegel, 2009
  • Globalisierung gestalten, 2006