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Wolfgang Ischinger

Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz


Kategorie

Politik & Wirtschaft

Themen

Change
Europa
Globalisierung
Krisenmanagement
Politik
Risiko / Sicherheit
USA

Sprachen

deutsch
englisch



Botschafter Wolfgang Ischinger hat 2008 auf Initiative der Bundesregierung den Vorsitz der Münchner Sicherheitskonferenz übernommen. Während seiner langjährigen Karriere im Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland war der Außen- und Sicherheitsexperte unter anderem deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich sowie Staatssekretär des Auswärtigen Amtes.

Wolfgang Ischinger (Jahrgang 1946) studiert Rechtswissenschaften in Bonn und Genf und schließt sein Studium 1972 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab. Im Anschluss studiert er an der Fletcher School of Law and Diplomacy und der Harvard Law School Völkerrecht, internationale Wirtschaftsbeziehungen und Zeitgeschichte. Nach Beendigung des Studiums arbeitet er von 1973 bis 1975 im Kabinett des UN-Generalsekretärs in New York. Anschließend tritt er in den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland ein.

Wolfgang Ischinger blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere im Auswärtigen Amt zurück. Nach Tätigkeiten im Planungsstab und an der Deutschen Botschaft in Washington, D.C. ist er von 1982 bis 1990 persönlicher Mitarbeiter des Bundesministers des Auswärtigen, ab 1985 als Persönlicher Referent, ab 1987 als Leiter des Parlaments- und Kabinettsreferats des Auswärtigen Amts. 1990 wird er zum Gesandten ernannt und dient als Leiter der Politischen Abteilung der Deutschen Botschaft in Paris. Anschließend ist Wolfgang Ischinger von 1993 an Chef des Planungsstabes im Auswärtigen Amt, bevor er 1995 zum Ministerialdirektor und Leiter der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes befördert wird. In dieser Funktion leitet Ischinger u.a. die deutschen Delegationen bei den Bosnien-Friedensverhandlungen in Dayton/Ohio 1995, bei den NATO-Russland-Verhandlungen 1996/1997 und in der Kosovo-Krise 1998/1999. Im Oktober 1998 wird Ischinger zum Staatssekretär des Auswärtigen Amtes ernannt. Als solcher vertritt er die Bundesregierung auf zahlreichen internationalen Konferenzen, insbesondere im Rahmen der Vereinten Nationen, der NATO und der Europäischen Union. Von 2001 bis 2006 ist er deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten und im Anschluss bis 2008 in London. 2007 ist er der Repräsentant der Europäischen Union in den Troika-Verhandlungen über den Status des Kosovo und wird vom Generalsekretär der NATO in einen Beraterkreis zur Vorbereitung der "Declaration on Alliance Security" anlässlich des NATO-Gipfels 2009 in Kehl und Strasbourg berufen. 2008 übernimmt er den Vorsitz der Münchener Sicherheitskonferenz.

Im Dezember 2010 wird Wolfgang Ischinger von der Eberhard-Karls- Universität Tübingen zum Honorarprofessor berufen und 2011 wird ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Pristina verliehen. Botschafter Ischinger ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und zahlreicher hoher ausländischer Ehrungen, so ist er beispielsweise Kommandeur der französischen Ehrenlegion. 2008 wird ihm die Leo-Baeck-Medaille des Leo Baeck Institute in New York verliehen.

Von 2008 bis 2015 ist er Generalbevollmächtigter für Regierungsbeziehungen der Allianz SE, München, und seit 2009 ist er Mitglied des Stiftungsrates der Allianz Kulturstiftung. Ischinger ist Direktor des Centre for International Security Policy der Hertie School sowie Aufsichtsratsmitglied unter anderem der Allianz Deutschland AG, Mitglied der Kuratorien der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Mitglied der Atlantik-Brücke.

Themenauswahl

  • Sicherheitspolitik, Finanzkrise und Ressourcenknappheit: Gedanken zur geopolitischen Lage
  • Außen- und sicherheitspolitische Themen
  • Europa und die globalen Herausforderungen
  • Diplomatie in Zeiten von Wikileaks
  • Diplomatie und Macht: Zum Einsatz militärischer Mittel in der internationalen Politik
  • Chancen und Risiken in neuen Märkten
  • Wandel gestalten: Die internationale Ordnung in Zeiten globaler Machtverschiebung

Veröffentlichungen

  • Welt in Gefahr: Deutschland und Europa in unsicheren Zeiten, 2018
  • Deutschlands neue Verantwortung: Die Zukunft der deutschen und europäischen Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik, 2017
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