Michaela Benthaus

Luft- und Raumfahrtingenieurin, Wegbereiterin für inklusive Raumfahrt

Michaela Benthaus

Luft- und Raumfahrtingenieurin, Wegbereiterin für inklusive Raumfahrt

Michaela Benthaus ist Luft- und Raumfahrtingenieurin. Sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit einer außergewöhnlichen persönlichen Geschichte. Als erste querschnittgelähmte Person flog sie ins All und zeigte damit, dass scheinbar unverrückbare Grenzen nicht immer dort verlaufen, wo wir sie vermuten. Michaela Benthaus (*1992) studierte Mechatronik an der Johannes Kepler Universität Linz und spezialisierte sich anschließend im Masterstudium an der Technischen Universität München auf Luft- und Raumfahrttechnik mit Schwerpunkt Raumfahrt und Astrophysik. Ihre berufliche Laufbahn führte sie zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA), wo sie im Graduate Trainee Programme einstieg und bis 2026 als Raumfahrtingenieurin tätig war. Im Jahr 2018 veränderte ein schwerer Mountainbike-Unfall ihr Leben grundlegend. Seitdem ist sie querschnittgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Statt ihren Traum von der Raumfahrt aufzugeben, entwickelte sie neue Wege, ihn zu verwirklichen. Mit großem persönlichem Einsatz setzte sie sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlicher Teil der astronautischen Raumfahrt werden. 2022 erlebte sie im Rahmen des US-amerikanischen Projekts AstroAccess erstmals Schwerelosigkeit bei einem Parabelflug. Das Projekt setzt sich dafür ein, Raumfahrt und Raumfahrttechnologien inklusiver und barrierefreier zu gestalten. Im Dezember 2025 flog Benthaus mit der Blue-Origin-Mission NS-37 suborbital ins All und wurde damit als erste Rollstuhlnutzerin im Weltraum bekannt. Auch nach ihrem historischen Raumflug engagiert sich Michaela Benthaus für mehr Inklusion in Wissenschaft, Technologie und Raumfahrt. Sie ist regelmäßig in Podcasts, Fernsehsendungen und Printmedien zu Gast. Sie spricht über Inklusion, Raumfahrt, wissenschaftliche Neugier und darüber, wie man selbst in den schwierigsten Momenten neue Perspektiven gewinnen kann.

Sprachen
  • Deutsch
  • Englisch

Über Michaela Benthaus

Michaela Benthaus ist Luft- und Raumfahrtingenieurin. Sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit einer außergewöhnlichen persönlichen Geschichte. Als erste querschnittgelähmte Person flog sie ins All und zeigte damit, dass scheinbar unverrückbare Grenzen nicht immer dort verlaufen, wo wir sie vermuten.

Michaela Benthaus (*1992) studierte Mechatronik an der Johannes Kepler Universität Linz und spezialisierte sich anschließend im Masterstudium an der Technischen Universität München auf Luft- und Raumfahrttechnik mit Schwerpunkt Raumfahrt und Astrophysik. Ihre berufliche Laufbahn führte sie zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA), wo sie im Graduate Trainee Programme einstieg und bis 2026 als Raumfahrtingenieurin tätig war.

Im Jahr 2018 veränderte ein schwerer Mountainbike-Unfall ihr Leben grundlegend. Seitdem ist sie querschnittgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Statt ihren Traum von der Raumfahrt aufzugeben, entwickelte sie neue Wege, ihn zu verwirklichen. Mit großem persönlichem Einsatz setzte sie sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlicher Teil der astronautischen Raumfahrt werden.

2022 erlebte sie im Rahmen des US-amerikanischen Projekts AstroAccess erstmals Schwerelosigkeit bei einem Parabelflug. Das Projekt setzt sich dafür ein, Raumfahrt und Raumfahrttechnologien inklusiver und barrierefreier zu gestalten. Im Dezember 2025 flog Benthaus mit der Blue-Origin-Mission NS-37 suborbital ins All und wurde damit als erste Rollstuhlnutzerin im Weltraum bekannt.

Auch nach ihrem historischen Raumflug engagiert sich Michaela Benthaus für mehr Inklusion in Wissenschaft, Technologie und Raumfahrt. Sie ist regelmäßig in Podcasts, Fernsehsendungen und Printmedien zu Gast. Sie spricht über Inklusion, Raumfahrt, wissenschaftliche Neugier und darüber, wie man selbst in den schwierigsten Momenten neue Perspektiven gewinnen kann.

Themenauswahl

  • Barrierefreiheit in der astronautischen Raumfahrt: Meine Reise ins All

Veröffentlichungen

  • Zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit, 2026