Rentenreform 2026: Marcel Fratzscher über die Grenzen des Rentenpakets
Die Rentenreform 2026 zählt zu den wichtigsten wirtschafts- und sozialpolitischen Vorhaben der Bundesregierung. Doch reichen die Vorschläge der Rentenkommission aus, um das deutsche Rentensystem langfristig zu stabilisieren?
Im Gespräch mit Roland Vestring ordnet Prof. Marcel Fratzscher, PhD, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die Reformpläne ein und erklärt, warum das Paket aus seiner Sicht wichtige Impulse setzt, die grundlegenden Herausforderungen jedoch nicht löst.
Das erfahren Sie im Interview
Marcel Fratzscher erläutert unter anderem,
• warum das Rentenpaket keinen grundlegenden Systemwechsel darstellt,
• weshalb die Abschaffung der Rente mit 63 eine zentrale Reform wäre,
• welche Rolle eine kapitalgedeckte Aktienrente künftig spielen könnte,
• warum ein höheres Renteneintrittsalter kurzfristig nur begrenzte Wirkung hätte,
• wie sich das Rentenniveau entwickeln dürfte,
• und welche Änderungen im Gesetzgebungsverfahren noch zu erwarten sind.
Warum das Thema Unternehmen betrifft
Die Zukunft der gesetzlichen Rente beeinflusst weit mehr als die Altersvorsorge. Sie hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die Finanzierung der Sozialversicherungen und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Für Unternehmen und Entscheider ist deshalb wichtig zu verstehen, welche Reformen langfristig tragfähig sind und welche wirtschaftlichen Folgen politische Entscheidungen haben können.
Mit seiner wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive ordnet Marcel Fratzscher die Vorschläge der Rentenkommission ein und zeigt auf, an welchen Stellen aus seiner Sicht weiterer Reformbedarf besteht.
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Sehen Sie das vollständige Interview und erfahren Sie, welche Reformen Marcel Fratzscher für notwendig hält, um das deutsche Rentensystem langfristig tragfähig zu machen.