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Jimmy Wales

Gründer von Wikipedia


Kategorie

Innovation & Zukunft

Themen

Innovation
Kommunikation
Gesellschaft
Medien / Neue Medien
Strategie
Technologie
Zukunft

Sprachen

englisch



Jimmy Wales gehört zu den großen Internetpionieren. Der US-amerikanische Internet-Unternehmer wurde besonders als Hauptgründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia bekannt.

Jimmy Donal Wales (Jahrgang 1966) studiert nach Abschluss der High School Finanzwirtschaft an der Auburn Universität und der Universität von Alabama. 1994 wird Wales als Händler für Futures und Optionen an der Chicagoer Börse tätig und gründet zwei Jahre später sein erstes kommerzielles Internetunternehmen, das sich schnell zum wirtschaftlichen Erfolg entwickelt. Im Zuge der freien Software-Bewegung für Computerprogramme Ende der 1990er Jahre verfolgt Wales von 1999 an das Ziel der Gründung eines offenen Lexikons.

Im März 2000 gründet er schließlich das Online Informations-Projekt Nupedia, dessen Leiter er bis 2003 ist. Wikipedia entsteht 2001 vorerst als Nebenprojekt von Nupedia - überholt dieses jedoch bald durch sein schnelles Wachstum. Aufgrund technischer Komplikationen wird Nupedia jedoch stillgelegt und 2003 gründet Wales die Wikimedia Foundation und wird deren Vorstand. Sie ist eine Nonprofit-Bewegung von rund 70.000 freiwilligen Helfern und Organisationen, die freie Inhalte sowie die Software dazu erstellen. Das bekannteste Projekt ist Wikipedia, das zu einem großen Erfolg wird, unter anderem dank Spenden in Millionenhöhe von Nutzern und Förderern des Projektes. Mittlerweile umfasst Wikipedia mehr als 37 Millionen Artikel in fast 300 Sprachen.

2004 gründet Jimmy Wales das kommerzielle Unternehmen Wikia, das auch einen kostenfreien Hosting-Dienst sowie einige kostenpflichtige "Wikis" betreibt. Von 2007 bis 2009 betreibt Wales das Projekt Wikia Search, eine freie und kollaborative Alternative zur Internetsuchmaschine Google auf Wiki-Basis, in welchem das Ranking der Suchergebnisse durch die Internetbenutzer erfolgt. Seit 2012 ist Wales unentgeltlicher Berater der britischen Regierung.

Für seine Arbeit wird Jimmy Wales mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Darunter 2006 als "Pioneer of the Electronic Frontier". Er wird in die TIME-List der 100 einflussreichsten Menschen des Jahres 2006 des TIME Magazine aufgenommen und das Projekt Wikipedia erhält im selben Jahr den Grimme Online Award. Im Jahr darauf ernennt ihn das Weltwirtschaftsforum zu einem der „Young Global Leaders 2007“. 2008 wird Wales mit dem Quadriga-Preis ausgezeichnet und zwei Jahre später mit dem Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung. 2011 wird er mit dem Gottlieb Duttweiler-Preis geehrt.

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