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Antje Boetius

Meeresbiologin und Tiefseeforscherin
Professorin Universität Bremen


Kategorie

Innovation & Zukunft

Themen

Bildung
Umwelt
Wissenschaft
Zukunft

Sprachen

deutsch
englisch



Antje Boetius ist Deutschlands bekannteste Meeresbiologin und hat bereits zahlreiche Expeditionen in die Tiefsee gemacht. Mit der Meeresforschung hat sie ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf gemacht.

Antje Boetius (*1967) studiert bis 1992 Biologie in Hamburg und wird 1996 an der Universität Bremen promoviert. Dazwischen absolviert sie einige Forschungsaufenthalte an renommierten Instituten der Meeresforschung wie etwa dem Scripps in San Diego und dem Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. Als „Postdoc“ geht Antje Boetius für drei Jahre zum Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde und von 1999 bis 2000 an das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen.

Seit 2001 ist sie an der „Jacobs University“ Bremen: zunächst als „Assistant Professor“ für Mikrobiologie und gleichzeitig als Wissenschaftlerin am AWI in Bremerhaven. Dann ab 2003 als „Associate Professor“ parallel zur Leitung der Arbeitsgruppe Mikrobielle Habitate am MPI in Bremen. Seit 2008 ist Antje Boetius „Full Professor“und gleichzeitig beteiligt am Bremer DFG-Forschungszentrum MARUM, der Graduiertenschule GLOMAR und der International Max Planck Research School of Marine Microbiology. Seit dem 1. Dezember 2008 leitet sie zusätzlich die HGF-MPG-Brückengruppe für Tiefseeökologie und Tiefseetechnologie. Mit dieser sollen langfristig die polare Tiefsee und deren Bewohner beobachtet werden, um grundlegende Erkenntnisse über den Effekt des Klimawandels in der Arktis zu erhalten.

Boetius ist Redakteurin und Gutachterin für verschiedene internationale Fachjournale der Meeresforschung und hat an rund 40 meeresbiologischen Erkundungsexpeditionen teilgenommen. 2009 wird sie mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet, dem höchstdotierten deutschen Forschungspreis. 2012 erhält sie die Heinrich-Hertz-Gastprofessur der Karlsruher Universitätsgesellschaft und des Karlsruher Instituts für Technologie. Im Jahr 2018 wird sie mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet.

Für Antje Boetius sind Expeditionen in die Tiefsee etwas Wunderbares und Aufregendes. Mit ihren fachlich äußerst fundierten und lebendigen Vorträgen schafft sie es, ihre Zuhörer an der Erforschung des Unbekannten und den daraus gewonnen Erkenntnissen teilhaben zu lassen und zu begeistern.

Themenauswahl

  • Chancen und Risiken im Umgang mit dem gemeinsamen Erbe der Menschheit
  • Zukunft Tiefsee. Von Chancen und Risiken der Nutzung des tiefen Ozeans
  • Abenteuer Tiefsee - Was wir von extremen Lebensräumen lernen können

Veröffentlichungen

  • Das dunkle Paradies: Die Entdeckung der Tiefsee, 2011

Presse & Mehr

Antje Boetius trifft Edward O. Wilson
DIE ZEIT druckte im Januar 2019 ein wunderbares Doppelinterview mit der Meeresbiologin Antje Boetius und dem Biologen Edward O. Wilson. Wilson gilt als einer der wichtigsten Biologen unserer Zeit. Beim Gipfeltreffen mit Antje Boetius erläutert er unter anderem seinen ambitionierten Vorschlag, die Hälfte der Erde unter Schutz zu stellen. Lese Sie hier das komplette Gespräch .

Wir gratulieren Antje Boetius zum Deutschen Umweltpreis
Der Deutsche Umweltpreis 2018 geht an unsere Rednerin Antje Boetius. Ende Oktober wird sie den Preis von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht bekommen. Sie sei völlig überrascht und freue sich sehr über diese wichtige Auszeichnung, die ihr Forschungsgebiet, die Tiefsee und die Polarregionen, in den Mittelpunkt rücke, so AWI-Direktorin Antje Boetius.
Mit dem höchst dotierten Umweltpreis Europas würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Leistungen von Persönlichkeiten, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen oder beigetragen habe. Für Antje Boetius ist „der Preis auch eine willkommene Anerkennung für die direkte Kommunikation mit der Öffentlichkeit von Wissen aus der Grundlagenforschung als wesentlicher Teil von Umweltschutz“.

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