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Klaus Töpfer

Bundesminister a.D.
Exekutiv-Direktor des UN Environmental Programme (1996-2006)
Vorsitzender der Ethikkommission für sichere Energieversorgung


Kategorie

Politik & Wirtschaft

Themen

Energie
Ethik
Euro
Europa
Globalisierung
Innovation
Mobilität
Politik
Risiko / Sicherheit
Technologie
Umwelt
Zukunft
Ökonomie

Sprachen

englisch
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Klaus Töpfer hat sowohl national – als Bundesminister in den Ressorts Umwelt und Naturschutz sowie Raumordnung, Bauwesen und Städtebau – als auch international im Amt des Exekutiv-Direktors des UNEP Umweltprogramms der Vereinten Nationen großes Ansehen erworben.

Nach seiner Promotion wechselt er in die Staatskanzlei des Saarlandes als Leiter der Abteilung Planung. An mehreren Hochschulen nimmt er Lehraufträge wahr und begleitet entwicklungspolitische Projekte in Afrika, dem Nahen Osten und Südamerika.

Seine politische Heimat findet er seit 1972 in der CDU, als Landesvorsitzender führt er die Saar-CDU in mehrere Wahlkämpfe und gehört dem Präsidium sowie dem Bundesvorstand seiner Partei an. Von 1990 bis 1998 ist er Mitglied des Bundestages.Schon Ende der 70-er Jahre widmet sich Töpfer schwerpunktmäßig dem Thema Umwelt, zunächst als Staatssekretär, dann als Minister für Umwelt und Gesundheit in Rheinland-Pfalz. 1985 wird er in der Regierung von Helmut Kohl Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Legendär ist sein Bad im Rhein, den er nach jahrelanger Verschmutzung für sauber erklärt. Wegen akuter Probleme im Zusammenhang mit dem Regierungsumzug nach Berlin ist sein Sachverstand als Krisenmanager gefragt. So übernimmt er 1994 das Bundesministerium für Bau und wird offizieller Umzugsbeauftragter der Bundesregierung. Bereits zu dieser Zeit sitzt er der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung vor.

Von 1998 bis 2006 ist er Exekutiv-Direktor des UN-Umweltprogramms mit Dienstsitz in Kenia berufen, in Personalunion leitet er als General-Direktor auch das UN-Büro in Nairobi. Von 2001 bis Mai 2010 ist Töpfer Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung und lange Zeit auch Stellvertretender Vorsitzender. Seit seinem Ausscheiden aus dem UNEP im Jahr 2006 hält Töpfer jährlich mehrere Monate Vorlesungen am Lehrstuhl für Umwelt und nachhaltige Entwicklung an der Tongji Universität in Shanghai. Töpfer ist Gründungsdirektor (2009) und bis 2015 Exekutivdirektor des Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS), einem Spitzenforschungsinstitut in Potsdam. Zudem berät er die Stadt Shanghai im Zuge der Weltausstellung 2010 zum Thema „Stadt der Zukunft". Von 2009 bis 2017 ist Professor Töpfer Vorsitzender der Jury des Innovationspreises für Klima und Umwelt und gemeinsam mit Dirk Messner war er von 2014 bis 2015 Vorsitzender des deutschen Teils des UN-Netzwerkes Sustainable Development Solutions Network. Nach den Nuklearunfällen von Fukushima setzt die Bundesregierung im Jahr 2011 die Ethikkommission für sichere Energieversorgung ein und überträgt Klaus Töpfer den Vorsitz und seit 2004 ist er außerdem Schirmherr von atmosfair.

Für sein beeindruckendes Engagement erhält Klaus Töpfer zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, darunter 1986 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2008 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für sein Lebenswerk auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. 2010 erhält er den Deutschen Kulturpreis, 2012 wird er in die "Kyoto Earth Hall of Fame" aufgenommen und erhält den Wilhelmine von Bayreuth Preis.

Themenauswahl

  • Nachhaltigkeit als Impuls für modernes Personalmanagement
  • Zur Ökonomie und Ökologie der Zeit
  • Klimawandel
  • Erneuerbare Energien
  • Umweltschutz
  • Nachhaltigkeit
  • Globalisierung

Veröffentlichungen

  • Die Welt im Wandel: Was können wir tun?, 2014
  • Unsere Zukunft: Ein Gespräch über die Welt nach Fukushima mit Ranga Yogeshwar, 2011

Presse & Mehr

Klaus Töpfer im Gespräch
Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk zeigt sich der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer enttäuscht über das Klimapaket der Bundesregierung. Die geforderten CO2-Einsparungen könne man damit bis 2030 niemals erreichen. Er fordert dazu auf vorhandene Steuern besser dafür genutzt werden. Auch seine Erwartungen vom UN-Klimagipfel in New York sind Thema des Gespräches.
Hier geht’s zum kompletten Interview: bit.ly/2m3arYu

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